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Unterrichtseinheit

Willkommen 2026!

Foto: © Sincerely Media, Unsplash

31. Dezember 2025: Allen Leserinnen und Lesern, Lehrerinnen und Lehrern, MINT-Aktiven und -Interessierten, mintigen Partnerinnen und Partnern, Schülerinnen und Schülern wünschen wir einen guten und gesunden Start ins Jahr 2026. Möge es weltweit ein friedlicheres Jahr werden …

Über Rückmeldungen von Ihnen freuen wir uns immer sehr. Wer Themen oder Termine vorschlagen möchte, kann sich gern per E-Mail an zeitschel@uvb-online.de wenden.

Lernecke – die Europäische Union entdecken

Foto: © FORTYTWO, Unsplash

9. Dezember 2025: Die Lernecke ist die Online-Plattform der Europäischen Kommission für Schulen – mit kostenlosem, mehrsprachigem und sofort einsetzbarem Unterrichtsmaterial. Sie unterstützt Lehrkräfte dabei, europäische und globale Themen in den Unterricht einzubeziehen, darunter Klimawandel, Gesundheit, digitale Kompetenzen, Demokratie, Kultur und die Rolle der EU in der Welt.

Alle Materialien wurden speziell für den schulischen Einsatz entwickelt, sind auf verschiedene Altersgruppen zugeschnitten und lassen sich mit wenig oder keiner Vorbereitung nutzen. Lehrkräfte finden hier praxisnahe und inspirierende Ressourcen, um den Unterricht mit den aktuellen Herausforderungen und Chancen Europas zu verknüpfen. Darüber hinaus können sich Lehrkräfte auf der Plattform mit Kolleg:innen aus anderen EU-Ländern vernetzen. Zudem sind hier nützliche Tipps für ein Studium oder eine Freiwilligentätigkeit im Ausland zu finden. Lassen Sie sich in der Lernecke inspirieren!

Neues Material: Smart Cities – Städte der Zukunft

Foto: Calvin Fitra Anggara, Unsplash

16. Oktober 2025: Der Herbst ist da, und damit steigt auch der Energieverbrauch für Heizung und Strom. Fragt sich: Könnte mit erneuerbaren Energien genug Energie erzeugt werden, um eine ganze Stadt zu versorgen?

Diese Forschungsfrage steht im Zentrum einer kurzen Unterrichtseinheit, in der die Klasse anhand von Daten zu ihrem Wohnort eine praxisnahe Modellierungsaufgabe löst. Mithilfe einer kostenlosen Software untersuchen die Schüler:innen, wie viel Solarenergie erzeugt werden kann und wie viel Landfläche dafür benötigt wird. Das Projekt ist für 14- bis 18-jährige Schüler:innen geeignet und lässt sich in einer Doppelstunde in Physik, Mathematik oder Umweltwissenschaften umsetzen. Vorlagen für die Dokumentation der Ergebnisse und daran anknüpfende Diskussionsfragen stehen auf der Homepage von Science on Stage zum Download zur Verfügung. Das Unterrichtsmaterial finden Sie hier direkt.

Bring Zukünfte in die Schule! Lehrer:innen-Fortbildung

Foto: © Kvalifik, Unsplash

27. August 2025: Das Fortbildungsangebot für Lehrer:innen und Multiplikator:innen lädt zum spielerischen Erkunden der Zukunft ein und bietet einen praxisnahen Einstieg in die Zukunftsforschung in der Schule. Es wird dabei gezeigt, wie Sie mithilfe der Bildungsmaterialien des Tüftel Labs Berlin Ihre Schüler:innen dabei unterstützen können, mögliche Zukünfte als Chance zu begreifen und selbstbestimmt mitzugestalten.

Die Teilnahme an diesem kostenlosen Fortbildungstag wird Sie befähigen, eigenständig neue Schritte in Ihrer Unterrichtsgestaltung zu gehen – auch durch sofort einsetzbare Unterrichtsmaterialien zur Vermittlung von Zukunftsdenken.

Die Fortbildung richtet sich sowohl an Lehrkräfte für Grundschulen (ab 4. Klasse) als auch für weiterführende Schulen sowie Multiplikator:innen. Nähere Informationen dazu sowie die Anmeldung finden Sie hier.

Frauenstudiengänge in der IT noch immer berechtigt

Foto: © ThisisEngineering RAEng, Unsplash

6. Juni 2025: Frauenstudiengänge in der IT haben immer noch ihre Berechtigung, zeigt eine aktuelle Studie des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit. Studiengänge, in denen Frauen »unter sich« sind, sind in Deutschland heutzutage eher eine Seltenheit: Drei Angebote gibt es derzeit deutschlandweit. Eins davon ist der Internationale Frauenstudiengang Informatik an der Hochschule Bremen. Wie dessen Absolventinnen ihr Studium erlebt haben und wie sie sich im Berufsleben behaupten, hat kompetenzz nun mit einer Studie im Auftrag des Internationalen Frauenstudiengangs Informatik untersucht. Diese Studie ist deutschlandweit die erste Verbleibsstudie eines Frauenstudiengangs. Dahinter stand nicht zuletzt die Frage: Sind monoedukative (also nach Geschlechtern getrennte) Bildungsangebote noch zeitgemäß und welchen nachhaltigen Beitrag können sie angesichts des Fachkräftemangels leisten?

Die Ergebnisse zeigen: Viele der Absolventinnen haben sich bewusst für diesen Studiengang entschieden, weil er sich nur an Frauen richtet – es besteht von Seiten der Studieninteressierten also ein Bedarf. Die Absolventinnen beschreiben ihre Studienerfahrung als einen »sicheren Raum«, in dem sie die Informatik frei von Geschlechterklischees entdecken können. Die geschützte Lernumgebung zahlt sich aus: Dem IFI-Studiengang gelingt es besser als konventionellen Informatikstudiengängen, dass sich Frauen in ihrer Rolle als Informatikerin sicher und kompetent fühlen. Die Befragten steigen vergleichsweise leicht in den Arbeitsmarkt ein und sind zum großen Teil auch nach vielen Jahren noch als Informatikerin beschäftigt – und zufrieden mit ihrem Job. Dieses Ergebnis ist bemerkenswert, da die Informatik unter dem Braindrain weiblicher Fachkräfte leidet: Viele qualifizierte Frauen verlassen die Branche oder steigen erst gar nicht richtig ein. Insgesamt studierten in 2022 in Deutschland 57.130 Frauen Informatik. Das sind 22,2 Prozent aller Studierenden in diesem Fach. Die Abbruchquote unter allen Studierenden liegt in ungetrennten Informatikstudiengängen bei etwa 40 Prozent.

»Die monoedukative Ausrichtung ist ein Faktor unter mehreren. Unsere Absolventinnen schätzen das Gesamtkonzept: die übersichtliche Größe des Studiengangs, die Qualität der Inhalte und die ebenso praxis- wie teamorientierte Art ihrer Vermittlung, die guten Kontakte zum Arbeitsmarkt mit seinen aktuellen Entwicklungen und die zugewandte Betreuung«, erläutert Studiengangsleiterin Prof. Gerlinde Schreiber.

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