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Frauen

MINTtheGAP f. Schülerinnen

MINTtheGAP ist ein inter- und transdisziplinäres Vorhaben für Schülerinnen ab der 11. Klasse. Es richtet sich insbesondere an junge umweltbewusste und MINT-affine Frauen, die vor der Studienwahl stehen.

Die Lernreise im Überblick: Vom 8. bis 11. April 2026 findet in Berlin ein Forschungscamp statt, bei dem die Teilnehmerinnen Messdaten erheben, visualisieren und analysieren, eigene Forschungsfragen entwickeln und mit Role Models aus Wissenschaft und Praxis in den Austausch treten. Anschließend forschen sie mehrere Wochen im Tandem weiter – mit fachlicher Begleitung und einer modularen Lernplattform. Die Lernreise kann zudem als Grundlage für eine sogenannte Besondere Lernleistung (BLL) bzw. Präsentationsprüfung im Abitur dienen.

Interesse geweckt? Dann melden Sie sich direkt für die Lernreise an. Viel Erfolg und inspirierende MINTige Entdeckungen!

Bewerbungsphase läuft: female upgreat-Stipendien

Foto: © Alexis Brown, Unsplash

28. August 2025: Mit dem Stipendienprogramm der Bechtle Stiftung »female upgreat« gestalten Sie Ihre Zukunft in der IT: Sie möchten sich persönlich und fachlich weiterentwickeln und Ihren Platz im IT-Umfeld finden? Dann sind Sie hier genau richtig – denn die Bewerbungsphase für »female upgreat« läuft.

Die Stipendiatinnen werden langfristig und über verschiedene Lebensphasen hinweg begleitet – mit individuellen Förderangeboten, einem starken Netzwerk und gezielter Unterstützung für den Ein- und Aufstieg in der IT.

Ob Schülerin, Auszubildende oder Studentin – alle Bewerbungen sind herzlich willkommen. Der Bewerbungsschluss für Auszubildende und Studentinnen ist der 14. September 2025. Für Schülerinnen läuft die Bewerbungsphase bis 12. Oktober 2025. Was Sie für Ihre Teilnahme tun müssen, erfahren Sie hier.

Frauenstudiengänge in der IT noch immer berechtigt

Foto: © ThisisEngineering RAEng, Unsplash

6. Juni 2025: Frauenstudiengänge in der IT haben immer noch ihre Berechtigung, zeigt eine aktuelle Studie des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit. Studiengänge, in denen Frauen »unter sich« sind, sind in Deutschland heutzutage eher eine Seltenheit: Drei Angebote gibt es derzeit deutschlandweit. Eins davon ist der Internationale Frauenstudiengang Informatik an der Hochschule Bremen. Wie dessen Absolventinnen ihr Studium erlebt haben und wie sie sich im Berufsleben behaupten, hat kompetenzz nun mit einer Studie im Auftrag des Internationalen Frauenstudiengangs Informatik untersucht. Diese Studie ist deutschlandweit die erste Verbleibsstudie eines Frauenstudiengangs. Dahinter stand nicht zuletzt die Frage: Sind monoedukative (also nach Geschlechtern getrennte) Bildungsangebote noch zeitgemäß und welchen nachhaltigen Beitrag können sie angesichts des Fachkräftemangels leisten?

Die Ergebnisse zeigen: Viele der Absolventinnen haben sich bewusst für diesen Studiengang entschieden, weil er sich nur an Frauen richtet – es besteht von Seiten der Studieninteressierten also ein Bedarf. Die Absolventinnen beschreiben ihre Studienerfahrung als einen »sicheren Raum«, in dem sie die Informatik frei von Geschlechterklischees entdecken können. Die geschützte Lernumgebung zahlt sich aus: Dem IFI-Studiengang gelingt es besser als konventionellen Informatikstudiengängen, dass sich Frauen in ihrer Rolle als Informatikerin sicher und kompetent fühlen. Die Befragten steigen vergleichsweise leicht in den Arbeitsmarkt ein und sind zum großen Teil auch nach vielen Jahren noch als Informatikerin beschäftigt – und zufrieden mit ihrem Job. Dieses Ergebnis ist bemerkenswert, da die Informatik unter dem Braindrain weiblicher Fachkräfte leidet: Viele qualifizierte Frauen verlassen die Branche oder steigen erst gar nicht richtig ein. Insgesamt studierten in 2022 in Deutschland 57.130 Frauen Informatik. Das sind 22,2 Prozent aller Studierenden in diesem Fach. Die Abbruchquote unter allen Studierenden liegt in ungetrennten Informatikstudiengängen bei etwa 40 Prozent.

»Die monoedukative Ausrichtung ist ein Faktor unter mehreren. Unsere Absolventinnen schätzen das Gesamtkonzept: die übersichtliche Größe des Studiengangs, die Qualität der Inhalte und die ebenso praxis- wie teamorientierte Art ihrer Vermittlung, die guten Kontakte zum Arbeitsmarkt mit seinen aktuellen Entwicklungen und die zugewandte Betreuung«, erläutert Studiengangsleiterin Prof. Gerlinde Schreiber.

female upgreat – die Zukunft im IT-Umfeld gestalten

Foto: © Brooke Cagle, Unsplash

21. Mai 2025: female upgreat der Bechtle Stiftung ist das erste Stipendienprogramm zur langfristigen Förderung und Begleitung von Mädchen und Frauen im IT-Umfeld. Ziel ist es, mehr Mädchen und Frauen für eine IT-Karriere zu gewinnen, sie bis zu 15 Jahre auf ihrem Weg in Fach- und Führungspositionen zu begleiten und sie dort auch bei ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen. Zurzeit läuft die erste Bewerbungsrunde für (Young) Professionals, Expertinnen und Führungskräfte.

Das Programm richtet sich an Schülerinnen, Auszubildende, Studentinnen sowie Young Professionals und Führungskräfte, die ihre Zukunft aktiv gestalten und durch gezielte Förderung ihr Potenzial voll ausschöpfen wollen – insbesondere im Umfeld der IT und Technologie. 

Das Kunstwort »upgreat« kombiniert mehrere Bedeutungen: »upgrade« (Verbesserung) und »great« (großartig), was die Bedeutung einer exzellenten Weiterentwicklung unterstreicht. Frauen werden mit diesem Programm gestärkt, sich für Spitzenpositionen in der IT-Branche zu qualifizieren. Bewerbungsschluss ist der 15. Juni. 

Zur Sichtbarkeit und Sichtbarmachung von Frauen

Foto: © William Moreland, Unsplash

11. April 2025: Auf der meta-IFiF-Website gibt es jetzt die neue Rubrik Unsere Themen, die kompakte Inhalte zu sieben relevanten Themenschwerpunkten bündelt. Diese bieten vielfältige Informationen zur Sichtbarkeit und Sichtbarmachung von Frauen. Von interessanten Interviews über aktuelle Daten und Fakten bis hin zu einzelnen Sichtbarkeitsmaßnahmen und Handreichungen bieten die Seiten eine Zusammenstellung der Inhalte passend zum jeweiligen Thema.

Frauen in der Wissenschaft: Warum ist es wichtig, dass Frauen in der Wissenschaft sichtbarer werden? Zur Themenseite.

Frauen in Forschung und Entwicklung: Die Leistungen von Forscherinnen und Entwicklerinnen stehen hier im Fokus. Zur Themenseite.

Frauen in MINT: Best-Practice-Beispiele, Publikationen und Interviews mit Expert:innen sowie ein Hörtipp zu einer Podcastfolge. Zur Themenseite.

Forschungsleistungen und Auszeichnungen: Daten und Fakten, Publikationen und Hintergründe bzw. Erklärungsansätze zu Gender Gaps in der Forschung. Zur Themenseite.

Frauen und Gründungen: Wie kann die Sichtbarkeit erfolgreicher Gründerinnen erhöht werden? Zur Themenseite.

Frauen in Führungspositionen: Ein Überblick rund um das Thema Frauen in Führung mit Interviews. Zur Themenseite.

Frauen in Medien und Kultur: Warum werden Frauen seltener als Expertinnen wahrgenommen? Zur Themenseite.

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